USB ( Universal Serial Bus )

Was ist USB ?
Der Universal Serial Bus (USB) bietet völlig neue Möglichkeiten für den PC-User, da bis zu 127 Peripheriegeräte in Reihe geschaltet werden können. Bisher benötigte jedes Peripheriegeräte ein spezielles Kabel, einen eigenen Stecker oder Schnittstelle und eigene Software zur Installation. Dieses mühsame Konfigurieren jedes einzelnen Peripheriegerätes ist nun vorbei – mit dem USB geschieht es automatisch.

Welche Vorteile bringt die neue USB-Schnittstelle ?

Hot Plugging
Peripheriegeräte sind während des PC-Betriebs ein- und aussteckbar

Plug & Play-Funktionalität
Automatische Identifikation der gesteckten Geräte ist auch bei laufenden Anwendungen möglich.

Keine zusätzlichen Steckkarten für Peripheriegeräte
Dies erleichtert den Einsatz von Peripheriegeräten erheblich. Das Setzen von Jumper oder DIP-Switches und die Installation von spezifischen Treibern entfällt komplett. Es müssen auch keine IRQ-Settings, DMA-Kanäle oder I/O-Adressierungen mehr berücksichtigt werden. Ein einfaches Wechseln eines Peripheriegerätes von einem PC auf einen anderen wird durch die Technologie es USB möglich. Somit verlagern sich die Zusatzkomponenten vom PC-Inneren nach außen und erhalten dadurch ihre Eigenständigkeit und Kompatibilität.

Integrierte Stromversorgung
Die Stromversorgung für Schwachstromgeräte, wie z.B. ein externes Modem, muß nicht mehr über ein zusätzliches Netzgerät und somit über ein zusätzliches Kabel erfolgen, sondern wird mit 100-500mA pro Gerät, von dem USB übernommen.

Einschränkungen durch geringe Anzahl von Schnittstellen entfällt
Dem Anwender stehen 127 Schnittstellen außerhalb des PCs, die voll Plug & Play-Funktionalität besitzen, mit einer einheitlichen Steckverbindung durch den USB zur Verfügung.

Hohe Datenübertragungsrate
Unterstützt wird eine Datenübertragung von bis zu 12Mbit/s, dadurch zählt der USB zu einem der leistungsstärksten externen Bussystemen.

Weniger Kabel
Es muß nicht mehr jedes Peripheriegeräte am PC direkt eingesteckt werden, sondern die Geräte lassen sich beliebig an externen Verteilern (HUBs), die teilweise in den Peripheriegeräte integriert sind, stecken. So können beispielsweise in Reihe ein PC, ein Monitor, eine Tastatur und eine Maus geschaltet werden.

Keine Zerstörungsgefahr durch falsche Handhabung
USB-Steckverbindungen sind so aufgebaut daß jedes Kabelende einen eigenen Stecker hat, um so eine ungewollte Verkabelung des seriellen Bussystems zu vermeiden. Es gibt zwei unterschiedliche Steckverbindungen vom Typ „A“ für die „Downstream“-Verbindungen zu den Peripheriegeräte und einen Typ „B“ für die „Upstream“-Verbindungen zu den Anschlußverteilern (HUBs).

Weitere Infos über USB findet man z.B. hier:
http://www.instrumentation.de

http://www.wdr.de/themen/homepages/computer.jhtml


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